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KI-Integration für KMU8 Min Lesezeit

Was kostet Make.com?

Kurz-Antwort

Make.com ist im Free-Tarif mit 1.000 Credits pro Monat kostenlos, bezahlte Tarife starten mit Core bei 9 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung oder 10,59 US-Dollar bei monatlicher Zahlung, jeweils für 10.000 Credits. Pro kostet 16, Teams 29 US-Dollar im Jahrestarif. Jeder ausgeführte Modul-Schritt verbraucht einen Credit, deshalb bestimmt dein Volumen den echten Preis.

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Gesprochene Version · 9 Min · mit KI erzeugte Stimme, trainiert auf René Tzschoppe.

Make.com Kosten als Automatisierungs-Kette: jedes Modul verbraucht einen Credit, ein Zähler füllt sich mit jedem ausgeführten SchrittMit KI erzeugtes Bild

Die Frage nach dem Make-Preis stellt sich meist an einer von zwei Stellen. Entweder du willst die ersten Abläufe automatisieren und suchst ein Werkzeug, das nicht gleich ein Budget sprengt. Oder du nutzt Make schon, die Szenarien werden mehr, und die Credits sind schneller weg als gedacht. In beiden Fällen hilft die Preisliste allein wenig, denn was Make dich kostet, hängt weniger am Tarif als daran, wie deine Szenarien gebaut sind.

Ist Make.com kostenlos oder kostenpflichtig?

Make.com ist beides: Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Free-Tarif, und für produktive Nutzung bezahlte Tarife. Der Free-Tarif läuft ohne Zeitlimit und enthält 1.000 Credits pro Monat, zwei aktive Szenarien und einen Mindestabstand von 15 Minuten zwischen zwei Läufen. Damit kannst du den vollen visuellen Editor und alle App-Anbindungen ausprobieren, ohne zu zahlen.

Für den echten Betrieb reicht das selten. Die Grenze ist dabei oft nicht die Zahl der Credits, sondern die Zahl der Szenarien. Wer Leads aus einem Formular ins CRM schreibt, Rechnungen ablegt und eine Benachrichtigung verschickt, hat schnell drei Abläufe, und damit einen zu viel. Auch das 15-Minuten-Intervall bremst, wenn ein Kunde auf eine schnelle Antwort wartet. Der Free-Tarif ist deshalb ein guter Lernraum, aber kein Betriebsmodell.

Was kostet ein Make-Abo und wie rechnet Make ab?

Ein Make-Abo kostet im günstigsten bezahlten Tarif Core 9 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung und 10,59 US-Dollar bei monatlicher Zahlung, jeweils für 10.000 Credits. Die Preisseite von Make zeigt standardmäßig die Jahrespreise an. Wer monatlich zahlen will, liegt rund 18 Prozent darüber.

TarifMonatlich zahlenJährlich zahlen (pro Monat)CreditsWofür
Free0 US-Dollar0 US-Dollar1.000Ausprobieren, 2 aktive Szenarien, 15-Minuten-Intervall
Core10,59 US-Dollar9 US-Dollar10.000Unbegrenzte Szenarien, 1-Minuten-Intervall, API-Zugang
Pro18,82 US-Dollar16 US-Dollar10.000Priorisierte Ausführung, eigene Variablen, Log-Suche
Teams34,12 US-Dollar29 US-Dollar10.000Rollen im Team, geteilte Vorlagen
EnterpriseindividuellindividuellindividuellUnternehmens-Apps, Support rund um die Uhr

Stand Oktober 2026, Preise in US-Dollar laut Make und Jet Admin.

Wichtig an der Tabelle: Core, Pro und Teams enthalten dieselben 10.000 Credits. Ein höherer Tarif kauft Funktionen, nicht Volumen. Brauchst du mehr Durchläufe, stellst du im selben Tarif eine größere Credit-Stufe ein, die dann entsprechend mehr kostet.

Abgerechnet wird pro Credit. Laut Make-Hilfe zu Credits kostet jedes normale Modul pro ausgeführter Operation einen Credit, Router und Fehler-Handler sind frei. Die Rechnung ist damit einfach: Module pro Durchlauf mal Durchläufe pro Monat. Ein Szenario mit fünf Modulen, das 50-mal am Tag läuft, verbraucht rund 7.500 Credits im Monat und passt in Core. Läuft es 200-mal am Tag, sind es rund 30.000 Credits, und du brauchst eine größere Stufe. Vorsicht bei Schleifen: Ein Iterator, der 20 Positionen einer Rechnung einzeln verarbeitet, zählt jedes nachfolgende Modul 20-mal. Ungenutzte Credits verfallen am Ende der Laufzeit.

Ist Make AI kostenlos nutzbar?

Make AI ist in allen Tarifen verfügbar, auch im Free-Tarif, kostenlos ist es aber nicht. Make AI Agents und das AI Toolkit mit Makes eigenem KI-Anbieter verbrauchen Credits, und zwar nach Tokens und Operationen. Je mehr Text das Sprachmodell liest und schreibt, desto mehr Credits frisst ein einzelner Durchlauf.

Ab den bezahlten Tarifen kannst du einen eigenen KI-Anbieter anbinden, etwa Claude über die API von Anthropic. Dann zählt Make nur die Operation, die Tokens bezahlst du direkt beim Anbieter. Für Szenarien, die viel Text verarbeiten, ist das meist der planbarere Weg, weil du die KI-Kosten getrennt siehst und nicht im Credit-Topf verlierst. In beiden Fällen gilt: Ein KI-Schritt ist teurer als ein normales Modul, und wer ein Szenario mit KI anreichert, sollte den Credit-Verbrauch nach den ersten Tagen im Ausführungsprotokoll prüfen.

Ist Make günstiger als Zapier?

Pro Einheit ist Make deutlich günstiger als Zapier. Zapier verlangt im günstigsten bezahlten Tarif laut Zapier-Preisseite 19,99 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung für 750 Tasks, Make für 9 US-Dollar 10.000 Credits. Der Free-Tarif von Zapier enthält 100 Tasks und nur zweistufige Abläufe, der von Make 1.000 Credits.

Ganz vergleichbar sind die Einheiten nicht. Zapier zählt nur die ausgeführten Aktionen, nicht den Auslöser, Make zählt jedes Modul. Ein Ablauf aus Auslöser und drei Aktionen kostet bei Zapier drei Tasks, bei Make vier Credits. Selbst mit diesem Abschlag bekommst du bei Make für dasselbe Geld ein Vielfaches an Durchläufen.

Warum ist Zapier dann so teuer? Weil du dort für den leichtesten Einstieg und den größten App-Katalog zahlst, über 8.000 Anbindungen. Für einfache, lineare Abläufe ohne eigene IT kann das den Aufpreis wert sein. Wie sich Zapier, Make und n8n in Bedienung, Datenschutz und Einsatzgebiet unterscheiden, steht ausführlich im Vergleich von Zapier, Make und n8n.

Was ist günstiger als Make.com?

Günstiger als Make ist vor allem n8n, wenn du es selbst betreibst. Die selbst gehostete Community-Version von n8n kostet keine Lizenz, und es gibt keine Abrechnung pro Schritt oder pro Durchlauf. Du zahlst einen kleinen Server mit festem Monatspreis, egal ob darüber hundert oder hunderttausend Durchläufe laufen.

Rene Tzschoppe, Gründer von AUTIMA, sieht Make klar: ein guter, günstiger Einstieg, aber nicht automatisch der günstigste Weg. Bestimmte Dinge sind schlicht günstiger als Make. Genau das zeigt die Rechnung von oben. Bei Make wächst die Rechnung mit jedem Modul und jedem Durchlauf, bei selbst gehostetem n8n bleibt sie gleich. Je erfolgreicher eine Automatisierung ist, desto weiter öffnet sich die Schere.

Drei Fälle, in denen eine Alternative die Make-Rechnung schlägt:

  • Hohes Volumen: Ab einigen zehntausend Schritten im Monat ist die feste Server-Rechnung von n8n fast immer niedriger als die passende Credit-Stufe. Was Self-Hosting inklusive Wartung wirklich kostet, rechnet der Artikel was n8n kostet im Detail vor.
  • Lange Szenarien mit vielen Schritten: Auch die n8n Cloud zählt pro Workflow-Durchlauf, nicht pro Schritt. Ein Ablauf mit 30 Schritten kostet dort so viel wie einer mit drei, bei Make das Zehnfache.
  • Ein einziger, einfacher Ablauf: Viele Programme bringen eine eingebaute Anbindung mit. Wenn das Formular-Tool die Kontakte direkt ins CRM schreiben kann, brauchst du dafür gar kein Automatisierungs-Tool.

Der Preis für diese Ersparnis ist Betrieb statt Rechnung: Ein eigener Server will gepflegt werden, mit Updates, Backups und Überwachung. Wer das nicht selbst übernehmen will, holt sich eine n8n-Agentur dazu. Was n8n überhaupt kann und warum es auch für KI-Abläufe gut geeignet ist, erklärt der Überblick was n8n ist.

Wie rechnest du deine Make-Kosten richtig aus?

Deine Make-Kosten rechnest du richtig aus, indem du für jedes Szenario die Module pro Durchlauf mit den Durchläufen pro Monat multiplizierst, die Summe mit einem Puffer für Schleifen und KI-Schritte versiehst und erst dann Tarif und Credit-Stufe wählst. Nicht umgekehrt.

So gehst du vor:

  1. Szenarien auflisten. Welche Abläufe sollen laufen, und wie oft löst jeder aus?
  2. Module zählen. Pro Szenario alle Module, ohne Router und Fehler-Handler.
  3. Schleifen und KI prüfen. Wo verarbeitet ein Iterator viele Positionen einzeln, wo arbeitet ein KI-Modul mit langen Texten?
  4. Zwölf Monate vorausdenken. Erfolgreiche Automatisierung erzeugt fast immer mehr Läufe als geplant.
  5. Vergleichen. Liegt das Volumen in einem Jahr deutlich über 10.000 Credits im Monat, rechne denselben Bedarf gegen n8n. Für Microsoft-lastige Umgebungen lohnt zusätzlich der Blick auf n8n im Vergleich zu Power Automate.

Diese Rechnung kostet eine Stunde und erspart den teuersten Fehler: Dutzende Szenarien im falschen Werkzeug zu bauen und sie später mühsam umzuziehen.

Du willst wissen, ob deine Abläufe in Make, in n8n oder direkt im Tool am günstigsten laufen, und das einmal sauber durchrechnen statt später umzuziehen?

Workflow-Automatisierung

Häufig gestellte Fragen

Make.com ist im Free-Tarif mit 1.000 Credits pro Monat kostenlos, bezahlte Tarife starten mit Core bei 9 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung oder 10,59 US-Dollar bei monatlicher Zahlung, jeweils für 10.000 Credits. Pro kostet 16, Teams 29 US-Dollar im Jahrestarif. Jeder ausgeführte Modul-Schritt verbraucht einen Credit, deshalb bestimmt dein Volumen den echten Preis.

Quellen & Belege

  • Make: Pricing (Tarife und Credit-Stufen) — Offizielle Preisseite mit den Tarifen Free, Core, Pro, Teams und Enterprise. Die Seite zeigt standardmäßig Jahrespreise, der Regler bestimmt die Credit-Stufe. Stand Oktober 2026.
  • Make Help Center: Credits — Credits haben Operationen als Abrechnungseinheit abgelöst. Ein Nicht-KI-Modul kostet einen Credit pro Operation, Router und Fehler-Handler kosten nichts. Make AI Agents und AI Toolkit rechnen nach Tokens und Operationen ab; Credits verfallen am Ende der Laufzeit.
  • Jet Admin: Make.com Review 2026 (Credits, echte Preise) — Aufstellung Monats- und Jahrespreise: Core 10,59 bzw. 9 US-Dollar, Pro 18,82 bzw. 16, Teams 34,12 bzw. 29, jeweils 10.000 Credits; Free mit 1.000 Credits, zwei aktiven Szenarien und 15-Minuten-Intervall. Abgleich mit der Make-Preisseite, Oktober 2026.
  • Zapier: Plans & Pricing — Free-Tarif mit 100 Tasks pro Monat und zweistufigen Zaps; Professional ab 19,99 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung für 750 Tasks. Stand 24.10.2026.
  • n8n: Plans and Pricing — n8n Cloud rechnet pro Workflow-Durchlauf ab, unabhängig von der Zahl der Schritte; die selbst gehostete Community-Version ist kostenlos.

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