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Wissensmanagement

Unternehmens-Wissensdatenbank mit RAG: verstreutes Firmenwissen durchsuchbar und dialogfähig machen

Eine RAG-Wissensdatenbank durchsucht bei jeder Frage zuerst deine echten Dokumente, Wikis, Tickets und Mails und lässt das Sprachmodell nur aus diesen Stellen antworten. Du fragst in normaler Sprache und bekommst die belegte Antwort, statt durch drei Systeme zu suchen und zwei Leute zu fragen.

Wissensdatenbank / RAG

20 %

der Arbeitswoche für interne Informationssuche

35 %

weniger Suchzeit durch durchsuchbares Firmenwissen

25x

kleineres Modell erreicht GPT-3-Niveau dank Retrieval

Das Problem

Das Problem: Firmenwissen ist verstreut und kaum auffindbar

Das Wissen deines Unternehmens liegt nicht an einem Ort.

Es steckt in Dokumenten auf Laufwerken, in Wikis und Confluence-Seiten, in alten Tickets, in E-Mail-Verläufen und in den Köpfen einzelner Kollegen. Wer eine Antwort braucht, sucht erst in drei Systemen, fragt dann zwei Leute und gibt am Ende oft auf oder rekonstruiert die Antwort neu. Laut McKinsey Global Institute verbringen Wissensarbeiter knapp 20 Prozent ihrer Arbeitswoche allein damit, interne Informationen zu suchen oder Kollegen zu finden, die helfen können. Das ist fast ein ganzer Arbeitstag pro Woche, der nicht in Wertschöpfung fließt, sondern in die Jagd nach etwas, das es im Haus längst gibt. Dazu kommt der stille Schaden: Entscheidungen auf Basis veralteter Versionen, doppelt erledigte Arbeit und Wissen, das mit jedem Mitarbeiter geht, der das Unternehmen verlässt.

Verlorene Arbeitszeit

Knapp ein Arbeitstag pro Woche fließt in die Informationssuche

20 %Arbeitswoche für Informationssuche
Wissensarbeiter suchen interne Infos oder Kollegen, statt zu arbeitenMcKinsey Global Institute, The Social Economy 2012

Warum es offen bleibt

Warum klassische Mittel die Wissenslücke nicht schließen

Mehr Personal löst das nicht, denn das Problem ist nicht zu wenig Wissen, sondern unzugängliches Wissen.

Eine Volltextsuche im Intranet findet nur, wer exakt die richtigen Stichworte kennt, und sie liefert eine Trefferliste, keine Antwort. Klassische Wikis veralten, weil ihre Pflege immer die Aufgabe ist, die liegen bleibt. Ein zentrales Dokumentenmanagement hilft beim Ablegen, aber nicht beim Verstehen einer konkreten Frage in eigenen Worten. Externe Dienstleister oder Berater bringen Wissen ins Haus, nehmen es beim Gehen aber wieder mit. Und ein einfacher Chatbot auf Basis eines Sprachmodells ohne Anbindung an deine Daten erfindet plausibel klingende Antworten, die fachlich falsch sind. Genau diese Halluzinationen machen ihn für ernste Firmenfragen unbrauchbar. Die Lücke ist nicht das Wissen selbst, sondern eine verlässliche, belegte Brücke zwischen Frage und der richtigen Quelle.

Getrennte Wissenssilos, die die Lücke zwischen Frage und Antwort nicht überbrücken

Was sich ändert

Was neu ist: eine dialogfähige Wissensbasis mit Quellenbindung

Retrieval-Augmented Generation, kurz RAG, dreht das Prinzip um.

Statt das Sprachmodell aus dem Gedächtnis antworten zu lassen, sucht das System bei jeder Frage zuerst die passenden Stellen in deinen echten Dokumenten heraus und gibt nur diese als Grundlage an das Modell weiter. Die Antwort entsteht aus deinem Material, nicht aus dem Trainingswissen des Modells, und jede Aussage kommt mit der Quelle, aus der sie stammt. Dass diese Erdung den Unterschied macht, zeigt die Forschung deutlich: In einem systematischen Review konnte ein retrieval-gestütztes Modell die Leistung des 25-mal größeren GPT-3 erreichen, einfach weil es relevante Textstellen aus einem großen Wissensspeicher nachschlug. Praktisch heißt das: Rund 80 Prozent der Standardfragen, die täglich gestellt werden, beantwortet die Wissensbasis vollständig und belegt selbst. Die restlichen 20 Prozent, also wirklich neue, mehrdeutige oder heikle Fälle, erkennt sie an niedriger Treffergüte und reicht sie mit dem gesammelten Kontext an einen Menschen weiter, statt zu raten. Das ist kein weiteres Suchfeld, sondern ein echter Hebel: aus totem Archiv wird ein Gesprächspartner, der nur sagt, was belegt ist.

Aufteilung der Anfragen

Standardfragen löst die Wissensbasis selbst, Heikles geht an den Menschen

80 %Standardfragen belegt selbst beantwortet
Wiederkehrende Fragen werden aus den eigenen Quellen vollständig beantwortet
20 %Komplexes mit Kontext an Menschen
Neue oder heikle Fälle eskaliert das System bei niedriger Treffergüte

So funktioniert's

Wie eine RAG-Wissensdatenbank im Unternehmen aufgebaut wird

Am Anfang steht die Anbindung der Quellen.

Dokumente, Wikis, Ticketsysteme und freigegebene Postfächer werden eingelesen, in sinnvolle Abschnitte zerlegt und als durchsuchbare Vektoren in einer Wissensdatenbank abgelegt, die bei Änderungen automatisch aktualisiert wird. Bestehende Zugriffsrechte bleiben erhalten: Wer ein Dokument vorher nicht sehen durfte, bekommt auch über die Wissensbasis keine Antwort daraus. Stellt jemand eine Frage, holt das System die passenden Abschnitte und lässt das Sprachmodell, im AUTIMA-Standard Claude von Anthropic, ausschließlich daraus eine Antwort formulieren, samt Quellenverweis zum Nachlesen. Das Modell wird auf euer Wording und eure Begriffe gebrieft, damit Antworten klingen wie aus dem eigenen Haus. Ein Schwellenwert sorgt für Ehrlichkeit: Liegt die Treffergüte unter der Grenze, gibt das System offen zu, dass es keine belegte Antwort hat, und eskaliert an die zuständige Person, statt etwas zu erfinden. Der gesamte Betrieb läuft DSGVO-konform, auf Wunsch in europäischer Infrastruktur, und jede Antwort bleibt nachvollziehbar auf ihre Quelle zurückführbar.

Eine Frage holt belegte Textstellen aus den Quellen und verweist nachvollziehbar zurück auf ihren Ursprung

Tool-Stack

Womit du das umsetzen kannst

Eine Auswahl gängiger Bausteine - bewusst ohne Empfehlung. Welche Kombination passt, hängt von Datenmenge, Quellen, Datenschutzanforderungen und vorhandener Infrastruktur ab.

Sprachmodell

  • Claude (Anthropic)
  • GPT (OpenAI)

Vektordatenbank

  • Pinecone
  • Weaviate
  • Qdrant
  • pgvector

Embeddings

  • OpenAI Embeddings
  • Cohere Embed
  • Voyage AI

Orchestrierung und RAG-Framework

  • LangChain
  • LlamaIndex
  • Haystack

Verwaltete Wissensbasis-Plattformen

  • Amazon Bedrock Knowledge Bases
  • Azure AI Search
  • Vertex AI Search

Quellenanbindung und Konnektoren

  • Confluence
  • SharePoint
  • Notion
  • Google Drive

Workflow-Automatisierung

  • n8n
  • Make

Rechne es für dich durch

Was dich das pro Jahr kostet

30
20 %
60

Entgangener Umsatz pro Jahr

4.300 €

Davon mit KI realistisch zurückgeholt

1.500 €

Modellrechnung mit deinen Annahmen, kein verbindliches Angebot. Die KI holt erfahrungsgemäß einen Teil der verlorenen Vorgänge zurück, nicht alle.

Häufige Fragen

Was ist eine RAG-Wissensdatenbank überhaupt?

RAG steht für Retrieval-Augmented Generation. Bei jeder Frage sucht das System zuerst die passenden Stellen in deinen echten Firmendokumenten und lässt ein Sprachmodell die Antwort ausschließlich daraus formulieren. So entsteht eine durchsuchbare, dialogfähige Wissensbasis, die in eigenen Worten antwortet, aber nur sagt, was wirklich belegt ist.

Wie verhindert das System Halluzinationen?

Das Modell antwortet nicht aus seinem Trainingswissen, sondern nur aus den herausgesuchten Quellen. Jede Aussage wird mit der Fundstelle verknüpft. Findet das System keine ausreichend gute Quelle, sagt es das offen und rät nicht. Diese Quellenbindung ist der zentrale Schutz gegen erfundene Antworten.

Welche Quellen lassen sich anbinden?

Typisch sind Dokumente auf Laufwerken und in der Cloud, Wikis wie Confluence oder Notion, Ticketsysteme, Handbücher und freigegebene Postfächer. Die Quellen werden eingelesen, in Abschnitte zerlegt und durchsuchbar gemacht. Bei Änderungen aktualisiert sich die Wissensbasis automatisch.

Bekommt jeder Mitarbeiter Zugriff auf alles?

Nein. Bestehende Zugriffsrechte bleiben erhalten. Wer ein Dokument vorher nicht sehen durfte, erhält auch über die Wissensbasis keine Antwort, die auf diesem Dokument beruht. Die Rechte aus deinen Quellsystemen werden bei der Suche durchgesetzt.

Ist das DSGVO-konform?

Ja. Der Betrieb lässt sich datenschutzkonform und auf Wunsch in europäischer Infrastruktur umsetzen. Da das System nur auf deine eigenen Daten zugreift und jede Antwort auf ihre Quelle zurückführbar ist, bleibt die Verarbeitung nachvollziehbar und kontrollierbar.

Was passiert bei Fragen, die das System nicht beantworten kann?

Liegt die Treffergüte unter einem festgelegten Schwellenwert, gibt das System ehrlich zu, dass es keine belegte Antwort hat, und reicht die Frage mit dem gesammelten Kontext an die zuständige Person weiter. So gehen heikle oder neue Fälle an Menschen, statt geraten zu werden.

Klingen die Antworten wie aus unserem Unternehmen?

Das Modell wird auf euer Wording, eure Fachbegriffe und eure internen Bezeichnungen gebrieft. Antworten übernehmen damit den Ton und die Sprache eures Hauses, statt generisch zu wirken.

Wie lange dauert es, bis so eine Wissensbasis nutzbar ist?

Eine erste, auf einen klar abgegrenzten Wissensbereich begrenzte Version ist meist in wenigen Wochen einsatzbereit. Die Anbindung weiterer Quellen und das Feintuning der Antwortqualität erfolgen danach schrittweise im laufenden Betrieb.

Ersetzt das unsere bestehende Suche und unser Wiki?

Nein, es legt sich darüber. Wiki, Laufwerke und Ticketsystem bleiben die Quelle der Wahrheit, die Wissensbasis macht sie nur dialogfähig durchsuchbar. Du musst dein Wissen also nicht umziehen, sondern nur anbinden.

Woher weiß ich, ob eine Antwort stimmt?

Jede Antwort enthält Quellenverweise auf die Dokumente, aus denen sie stammt. Du kannst also jederzeit nachschlagen, worauf die Aussage beruht. Diese Prüfbarkeit ist fester Bestandteil und kein optionales Extra.

Was kostet der Aufbau und Betrieb?

Die Kosten hängen von Menge und Vielfalt der Quellen sowie vom Anfragevolumen ab. Dem stehen die zurückgewonnene Arbeitszeit und schnellere Entscheidungen gegenüber. Der ROI-Rechner auf dieser Seite gibt dir eine erste Größenordnung für dein Team.

Geht Wissen verloren, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen?

Genau das adressiert eine Wissensbasis. Was einmal dokumentiert und angebunden ist, bleibt abrufbar, unabhängig davon, wer noch im Haus ist. Implizites Wissen wandert so schrittweise aus einzelnen Köpfen in eine geteilte, durchsuchbare Basis.

Bei dir umsetzbar?

Genau das bauen wir done-for-you in deinem Unternehmen – mit deinen Tools, deinen Daten. Im Erstgespräch schauen wir, wo es bei dir den größten Hebel hätte.

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